Geschichte

  • 1. Mai 1889: Eröffnung einer katholischen Volksschule in Altona mit 136 Schülerinnen und Schülern in drei Klassen. Die Mädchen wurden durch die Thuiner Ordensfrauen unterrichtet.
  • 1902: Errichtung des noch heute stehenden Schulgebäudes
  • 1908: Der preußische Staat übernimmt die Verantwortlichkeit vom Pfarramt St. Marien.
  • 1913: Bau der Holzbaracken
  • 1920: Die Schule ist siebenstufig. Zehn Lehrkräfte unterrichten.
  • 1937: Groß-Hamburg-Gesetz; Altona wird zu einem Stadtteil von Hamburg; am 01.4.1937 werden alle Katholischen Schulen in Hamburg zu staatlichen Konfessionsschulen, indem sie der städtischen Schulverwaltung unterstellt werden. Der Hamburger Lehrplan verbot damals alle kirchlichen Übungen während des Unterrichtes, so dass die Schulgottesdienste noch vor dem Stundenbeginn abgehalten wurden.
  • 1 April 1939: Schließung aller katholischen Schulen in Hamburg, also auch der Schule St. Marien Eulenstraße
  • 3. Mai 1945: Britische Truppen marschierten in Hamburg ein, die nationalsozialistische Gewaltherrschaft war beendet. Sowohl die Gebäude der Kirchengemeinde, als auch die der Schule waren nach dem Krieg in einem brauchbaren Zustand.
  • 10.10.1945: Die britische Militärverwaltung genehmigt die Eröffnung der Schule: 61 Jun¬gen und 62 Mädchen konnten in vier Grundschulklassen wieder mit dem Unterricht beginnen. Die ehemals Gemeindeschule ging in die Trägerschaft des Verbandes der Katholischen Kirchengemeinden Hamburg- Altona über.
  • 1947: Verdoppelung der Schülerzahlen auf 229 Schülerinnen und Schüler; wegen der Raumnot sind einige Schüler in einer benachbarten Schule in der Karl-Theodor-Haubach-Straße mit untergebracht. Dort werden sie in Schichten (vor- und nach-mittags) unterrichtet.
  • 1948: Die Baracken werden wieder instand gesetzt, 355 Schülerinnen und Schüler werden in acht Klassen unterrichtet.
  • 1950/51: 432 Schülerinnen und Schüler besuchen diese Schule
  • 1954: Gründung des Schulvereins
  • August 1959: Auszug aus der Nachbarschule: Alle 325 Schülerinnen und Schüler können in neun Klassen wieder an einem Standort unterrichtet werden.
  • 1957: Die letzte Thuiner Franziskanerin verlässt die Schule
  • 1963: Mit der Gründung des „Verbandes der römisch katholischen Kirchengemeinden in der Freien und Hansestadt Hamburg“ geht die Schule in die neue Trägerschaft über und ist nicht mehr „Gemeindeschule“.
  • 1967: Schuljahresbeginn nicht mehr zu Ostern, sondern im Sommer
  • 1968: Bildung einer gemeinsamen Beobachtungsstufe Klasse 5 und 6 am Dohrnweg. Der Grundschulzweig bleibt in der Eulenstraße.
  • 1971: Einführung einer 5-Tage-Woche
  • 1973: Beginn der zweimal wöchentlich stattfindenden Vorschulgruppe
  • 1975: Fertigstellung des Neubaus der Katholischen Schule Altona (am Dohrnweg), die Hauptschule zieht dorthin um. Wir bleiben eine reine Grundschule.
  • 1981: Gründung einer Vorschulkasse mit täglichem Unterricht
  • 1985/86: Renovierung des Schulgebäudes
  • August 2013: Wir werden Grundschule mit GBS (ganztägige Betreuung und Bildung an Schulen)
  • 2014: Die Schule St. Marien Eulenstraße feiert ihr 125-jähriges Bestehen
  • Schuljahr 2015/16: 118 von 125 Schülerinnen und Schülern besuchen die Nachmittagsbetreuung, das sind 94% aller Schülerinnen und Schüler!