Autoren-Archiv: tscheulin

Stop Motion in Klasse 2

Als kleine Abwechslung zwischendurch, konnten sich die Kinder aus der zweiten Klasse vor den Maiferien mal mit selbst gewählten Themen und Geschichten beschäftigen und sollten daraus einen kurzen Trickfilm erstellen. Das sollte trotzdem in einer strukturierten Form passieren, um dabei zu üben wie man ein (Medien-)Projekt entwirft, plant und durchführt.

Dafür sollte jedes Kind, lange bevor das erste iPad zum Filmen angefasst wurde, zwei Blätter bearbeiten, um den Umfang des Filmprojekts klar abzustecken. Nachdem das geschehen war und benötigtes Material gebastelt oder mitgebracht wurde, konnte endlich eifrig mit den vielen Einzelaufnahmen (um die 100 Fotos) begonnen werden, die den Trickfilm zum Leben erwecken. Wir haben dafür die App „Stop Motion Studio Pro“ auf iOS eingesetzt, für interessierte gibt es auch eine kostenlose eingeschränkte Version. Auch für andere Betriebssysteme finden sich entsprechende Programme.

Zum Schluss wurden die Filme von den Kindern noch vertont und mit ein paar Effekten versehen. Hier sind die Ergebnisse in einem Album bei Vimeo.

 

Die Bücherkutterübergabe

Am 31. Januar 2018 war die Klasse 4 aus St. Joseph Wandsbek bei uns zu Besuch und hat uns den Bücherkutter überbracht. Nachdem die Klassen gemeinsam die Kiste geöffnet hatten gab es eine gemeinsame Pause um sich näher kennen zu lernen. Im Anschluss sollte in Kleingruppen ein Comic mit Knietzsche zum Thema Geflüchtete, Obdachlose, Behinderte oder Ausgrenzung erstellt werden. Es sind viele tolle Comics entstanden!

Unsere vierte Klasse hat den Bücherkutter am 21. Februar der 4a der katholischen Schule in Bergedorf übergeben.

Tiefe Einschnitte zur Sicherung des katholischen Schulsystems in Hamburg notwendig

Pressemitteilung des Erzbistums vom 19.01.2018

Erzbistum Hamburg will 13 Schulstandorte zu einem tragfähigen, profilierten System weiterentwickeln

Das Erzbistum Hamburg hat erste wichtige Entscheidungen zur Sanierung seines überschuldeten Haushaltes getroffen. Danach müssen von den 21 katholischen Schulen im Hamburger Stadtgebiet acht aufgegeben werden. Dreizehn Schulen werden weiterentwickelt. „Dieser tiefgreifende, schmerzhafte Einschnitt fällt uns sehr schwer, besonders vor dem Hintergrund einer langen Tradition von katholischen Schulen in Hamburg. Eine Reduzierung der Schulen ist jedoch zwingend notwendig, um dem Erzbistum und damit auch dem katholischen Schulsystem dauerhaft eine Zukunft zu ermöglichen“, erklärte Generalvikar Ansgar Thim am Freitag auf der Pressekonferenz des Erzbistums Hamburg.

Wie der Leiter der Abteilung Schule und Hochschule, Dr. Christopher Haep, erläuterte, werden demnach an fünf der acht zur Schließung vorgesehenen Schulen bereits zum kommenden Schuljahr 2018/19 keine Schülerinnen und Schüler mehr aufgenommen. „Die Schließung der Schulstandorte erstreckt sich über mehrere Jahre, der reguläre Unterricht wird bis zuletzt mit großer Verantwortung sichergestellt“, erklärte Haep. An den drei weiteren zur Schließung vorgesehenen Schulen sollen zum nächsten Schuljahr 2019/20 keine Schülerinnen und Schüler mehr aufgenommen werden. Zugleich prüfe das Erzbistum dort in den kommenden Monaten intensiv, ob durch die Beteiligung Dritter eine Lösung zum Erhalt der Standorte erzielt werden könne. „Für die dreizehn in der Trägerschaft der Kirche verbleibenden Schulen betont das Erzbistum seinen festen Willen, diese zu einem in sich tragfähigen, profilierten Schulsystem weiterzuentwickeln und mit den notwendigen Investitionen zukunftssicher aufzustellen“, so Generalvikar Thim.
Eine im Auftrag des Erzbistums Hamburg u.a. von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young durchgeführte Analyse war im Dezember 2017 zu dem Ergebnis gekommen, dass von den 21 katholischen Schulen acht nicht weitergeführt werden können. „Hintergrund ist zum einen der sehr hohe Sanierungsbedarf an den betreffenden Schulgebäuden, zum anderen sind es erhebliche Pensionsverpflichtungen im gesamten Schulbereich, die vom früheren Katholischen Schulverband übernommen wurden“, führte Dr. Christopher Haep aus.

Die Analyse von Ernst & Young, die alle Bereiche des Erzbistums untersucht hatte, verdeutlicht, dass die derzeitige bilanzielle Überschuldung des Erzbistums in Höhe von 79 Millionen Euro auf 353 Millionen Euro im Jahr 2021 anwachsen könnte, sollten keine Gegenmaßnahmen ergriffen werden. „Die Schließung von Schulen ist daher nur ein erster – wenn auch wesentlicher – Schritt, um das Erzbistum und damit das katholische Schulsystem in Hamburg auf eine tragfähige finanzielle Basis zu stellen. Weitere Schritte in anderen kirchlichen Bereichen werden folgen“, erklärte Generalvikar Thim.
In den kommenden Tagen sind Informationsveranstaltungen an den betroffenen Schulen mit Lehrern und Mitarbeitern sowie Eltern geplant, um die Beschlüsse des Erzbistums im persönlichen Gespräch weiter zu erörtern und die nun folgenden Schritte an den Standorten zu skizzieren.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Erzbistums.

Volle Ausstattung für Medienkompetenz im Unterricht

Neue interaktive Bildschirme mit ausklappbaren Magnettafeln

Bereits seit einem knappen Jahr verfügen wir über einen halben Klassensatz Tablets, die unterschiedlich im Unterricht einbezogen werden: Zur Dokumentation mit Bild und Video, zur Produktion von Trickfilmen, Interviews und Musik oder als Übungsgelegenheit im Matheunterricht. Zum neuen Jahr sind nun berührungsempfindliche Bildschirme in allen Unterrichtsräumen dazu gekommen. Auf diese können mobile Geräte gespiegelt werden und angeschlossene Geräte mit Fingern und Stift bedient werden. Für uns ein weiterer Schritt auch spontan und niedrigschwellig Medien einzusetzen.

Tiefergehender werden wir nun in Klasse 4 Lego Wedo Bausätze und Calliope Platinen ausprobieren, nachdem wir bereits mit Grundlagen der Programmierung auf code.org und in Apples Swift Playgrounds begonnen hatten.

Einige dieser Entwicklungen sind Experimente, die im Unterrichtsalltag erprobt werden müssen, um zu sehen in welchem Umfang diese Themen neben all den anderen wichtigen Inhalten und Kompetenzen einen festen Platz bekommen.

Interessierte an Technik und Konzepten können sich gerne mit Alexander Tscheulin (tscheulin@ksehh.de) in Verbindung setzen.

Alles Mozart

Über 300 Schülerinnen und Schüler machen Oper mit Profis. Gemeinsam erforschen sie die Biographie Mozarts und sein musikalisches Spektrum und präsentieren ein wunderbares Kaleidoskop.

Alles Mozart ist eine Opernproduktion des Kulturforum21 der Schulen im Erzbistum Hamburg in Kooperation mit der Hamburger Camerata und der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

21. + 22. Februar 2018 um 19 Uhr
im Atrium der HanseMerkur
(Siegfried-Wedells-Platz 1, 20354 Hamburg,
direkt beim Bahnhof Dammtor)

Mitwirkende
Marlen Korf, Sopran / Melina Meschkat,
Mezzosopran / Sander de Jong, Tenor / Dominik Frydrych, Jonathan Schommer, Klavier / Charlotta Riepe, Schauspielerin

Orchester
Hamburger Camerata und Schüler_innen der Sankt-Ansgar-Schule und der Sophie-Barat-
Schule – Andrea Hummel (Einstudierung, Hamburger Camerata)

Musikalische Leitung Frank Löhr

Darsteller_innen und Sänger_innen aus den Schulen Kath. Sophienschule, Kath. Schule St. Joseph Wandsbek, Kath. Schule St. Marien Eulenstraße und dem Niels-Stensen- Gymnasium Harburg

Bühne/Kostüm Kath. Schule Altona, Kath. Sophienschule , Kath. Schule St. Paulus Billstedt – Sonja Kraft (Beratung)

Regie Alexander Radulescu

Eintritt 18 EUR / ermäßigt 12 EUR

Die Eintrittskarten sind in den Sekretariaten
der beteiligten Schulen erhältlich.

Wir danken unseren Förderern und Unterstützern
Friedel und Walter Hoyer-Stiftung, tip top Gebäudeservice, HanseMerkur, Steinway & Sons, Prof. Jörn Dopfer (Hochschule für Musik und Theater Hamburg)

www.kulturforum21.de
www.facebook.com/kulturforum21

Philosophische Fragen an Ottenser Passanten

Im letzten Schuljahr traf sich wieder eine Gruppe Schüler zum Philosophieren und befragte zum Abschluss auch mit Aufnahmegeräten Passanten in der Fußgängerzone. Hier ein Erfahrungsbericht und die fertigen Interviews.

„Donnerstag, 10 Uhr. Philosophieren steht für einige Kinder jetzt auf dem Stundenplan. Die zehn Kinder treffen sich mit ihrer Lehrerin Gisela Sajons im Multifunktionsraum. Sie lernten, dass die Philosophie „Freund der Weisheit“ bedeutet. Wir redeten über viele verschiedene Fragen und hatten viele Antworten. Oft brachte Frau Sajons Bilderbücher mit, die wir dann lasen und darüber diskutierten. Wir schrieben und malten in Hefte. Ein mal gingen wir auf die Straße mit unseren Forscherfragen und interviewten Leute. Die Interviews kommen hier:“ (Anna, Ella und Mathilda)

Elias und Finn

Mila und Zofia

Frederik

Leon und Selina

Anna, Ella und Mathilda

 

Mehr zum Medieneinsatz bei uns finden Sie hier.

Unser neuer Baum

Nachdem unser alter Baum, der über Jahre Besucher auf dem Hof empfangen und den Kindern einen Ort zum Pause machen geboten hatte, aus Sicherheitsgründen gefällt werden musste, steht jetzt endlich am gleichen Ort eine neue, noch kleine, Kastanie. Das wollten wir feiern und haben deshalb für den Baum und uns ein kleines Baumfest mit passenden Liedern und Beiträgen gefeiert. Ansgar Biller aus der Gemeinde hat den Baum gesegnet und viele Eltern, Freunde und Ehemalige der Schule haben uns besucht.

Herzlich willkommen, lieber Baum!

Tach, Herr Bach!

Unterstützt von fünf Musikern des Elbphilharmonie Orchesters hatte die erste Klasse die Gelegenheit einige Stücke von Johann Sebastian Bach kennenzulernen. Wir durften das schöne Rolf-Liebermann-Studio besuchen und haben dort die Geschichte der fünf Musikknaben erlebt, die sich durch die bunte klassische Musik gespielt haben.